Die Tupfenbande

Dalmatiner sind verrückte Hunde

Tag: Agility

Agility-Wochenende

Ein ebenso heißes wie anstrengendes Wochenende liegt nun schon etwas länger hinter uns.

Am 21./22. Mai haben das Atti-Tier und ich an einem Agility-Seminar bei Philipp Müller-Schnick teilgenommen. Es ging vorwiegend um Führtechniken, die auf den heutigen, „modernen“ Agility-Parcours unabdingbar sind, wenn man fehlerfrei und möglichst schnell ans Ziel gelangen will. Da hat sich in den letzten Jahren doch viel verändert und mein letztes Turnier mit Hexe liegt ja nun auch schon einige Jahre zurück. Außerdem muss ich das etwas durchgeknallte , recht schnelle Atti-Tier natürlich ganz anders führen als die eher behäbige Wutz. Wie dem auch sei, wir waren an beiden Tagen jeweils so 8 Stunden auf dem Hundeplatz und sind dort bei ordentlich Hitze Runde um Runde über den Platz geflitzt. Rechtschaffen müde waren dann am Sonntagabend alle Hunde und ihre Hundeführer, aber wir waren eine tolle Truppe und hatten jede Menge Spaß

Agility-Training

Chaotisch war es …

… unser erstes Agility-Training im Freien nach der Hallensaison, aber es hat mächtig Spaß gemacht. Jedenfalls dem Atti-Tier und der Wutz. Doch, doch, dem Frauchen auch, aber nachdem ich gesundheitlich die letzten 2 1/2 Monate etwas angeschlagen war und somit nicht trainieren konnte, hatte das Atti-Tier wohl Nachholbedarf. Sei es, dass es an meiner etwas eingerosteten Führtechnik scheiterte, oder an der mangelnden Kommunikationsbereitschaft des Atti-Tiers, jedenfalls wurde der Parcour mehr so freestyle-mäßig genommen und weniger in der vorgegebenen Reihenfolge. Fazit: üben, üben üben!

Da war es dann schon recht erholsam, hinterher mit der Wutz den Parcour zu laufen. Mit ihren mittlerweile 11 Jahren ist sie zwar schon eine Seniorin und nicht mehr so schnell, dafür aber immer noch enorm sicher, A3-Hund halt.

Und auch wenn mir heute einige Knochen im Laib wehtun, ich habe das Training genossen.

Chaotisch

Als chaotisch …

… würde ich unser gestriges Agility-Training bezeichnen. Nein, nicht das Agility-Training an sich, sondern die Vorstellung, die unsere „Atti-Rakete“ gestern dort ablieferte. Nachdem ich vorher schon etwas mit der Wutz trainiert hatte und Attila dabei zusehen musste, war der junge Mann wohl etwas übermotiviert. Jedenfalls schaltete er den Turbo ein und war kaum zu bändigen. Irgendwie muss dieser Turboschalter ein Kombischaltung haben, denn jedes Mal, wenn er diesen umlegt, wird gleichzeitig das Gehör auf Durchzug geschaltet. Das Training gestaltete sich dadurch etwas schwierig. Wie soll das auch funktionieren, wenn die Kommandos zum einen Ohr rein und zum anderen gleich wieder raus sind, Durchzug eben. Jedenfalls musste ich das Training mehrmals abbrechen, um die „Atti-Rakete“ wieder runterzufahren, und erst eine gehörige Portion Unterordnungsübungen brachte die „Atti-Rakete“ auf eine etwas heruntergekühlte Betriebstemperatur. Ein neuer Versuch am Ende der Trainingszeit war dann endlich auch so gelungen, dass Frau und Hund zufrieden den Platz verlassen konnten.

Agility is fun

Heute hatten die Tupfenbande …

… und ich viel Spaß beim Training. Unser Trainer Wolfgang hatte einen richtigen „Flitze-Parcours“ mit ein paar kniffligen Ecken aufgebaut. Selbst die Wutz war hochmotiviert und gab auf ihre alten Tage noch einmal richtig Gas. Und die „Atti-Rakate“ ist ohnehin immer hochmotiviert. Heute hat er noch dazu ganz sauber gearbeitet, sodass er den Parcours ohne Fehler bewältigt hat, und das in einem irren Tempo. Auch wenn heute wegen einer Vorstandssitzung das Training für alle etwas verkürzt stattfand, Spaß hatten wir allemal. Nur auf die gelegentlichen Regenschauer hätten wir gut verzichten können.

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