Die Tupfenbande

Dalmatiner sind verrückte Hunde

Category: Attila (page 1 of 3)

Wie es dann kommen musste, ein durchgeknallter Dalmatiner

Agility-Wochenende

Ein ebenso heißes wie anstrengendes Wochenende liegt nun schon etwas länger hinter uns.

Am 21./22. Mai haben das Atti-Tier und ich an einem Agility-Seminar bei Philipp Müller-Schnick teilgenommen. Es ging vorwiegend um Führtechniken, die auf den heutigen, „modernen“ Agility-Parcours unabdingbar sind, wenn man fehlerfrei und möglichst schnell ans Ziel gelangen will. Da hat sich in den letzten Jahren doch viel verändert und mein letztes Turnier mit Hexe liegt ja nun auch schon einige Jahre zurück. Außerdem muss ich das etwas durchgeknallte , recht schnelle Atti-Tier natürlich ganz anders führen als die eher behäbige Wutz. Wie dem auch sei, wir waren an beiden Tagen jeweils so 8 Stunden auf dem Hundeplatz und sind dort bei ordentlich Hitze Runde um Runde über den Platz geflitzt. Rechtschaffen müde waren dann am Sonntagabend alle Hunde und ihre Hundeführer, aber wir waren eine tolle Truppe und hatten jede Menge Spaß

Das Atti-Tier und sein erstes Agility-Turnier

Am vergangenen Wochenende war es soweit …

… unser Hundesportverein Agilityteam Pfotenland veranstaltete ein 2-Tages-Turnier und das Atti-Tier und ich sollten zum ersten Mal in der Anfängerklasse an den Start gehen. Viel versprochen habe ich mir davon nicht, denn Atti, diese Knalltüte, ist auf dem Parcours kaum zu bremsen und ein absoluter Tunnelfetischist. Ich rechnete deshalb damit, dass wir an diesem Wochenende in 4 Läufen 4 Mal disqualifiziert werden würden, aber diese Ziel haben wir nicht ganz erreicht. Bei 2 Läufen waren es denn auch die Tunnel, die all zu verlockend im Weg lagen, oder auch nicht, und trotzdem genommen wurden, bei einem weiteren Lauf war das Atti-Tier sehr abgelenkt und, wie wir Hundeleute sagen, sehr guckig. Dabei verlor er komplett die Konzentration und handelte sich nach 3 Verweigerungen eine Disqualifikation ein. Der 4. Lauf (eigentlich war es in der Reihenfolge der 1.) aber war der absolute Hammer und Atti konzentriert und schnell unterwegs, so dass wir am Ende ohne Fehler und in der besten Zeit ins Ziel kamen und mit einem 1. Platz belohnt wurden. Dafür erhielten wir an Stelle eines Pokals ein Agility-Hindernis in Miniaturformat, über das ich mich sehr gefreut habe, da ich glänzenden Pokalen nicht viel abgewinnen kann. Ansonsten wurde an diesem Wochenende trotz Dauerregen toller Hundesport geboten. Viele engagierte Teams waren am Start und wurden von einem sehr sympatischen Uwe Stalke gerichtet, der mit viel Fingerspitzengefühl, und ganz im Sinne der Gesundheit für Mensch und Tier, seine vorbereiteten Parcours dem schweren Geläuf anpasste. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal dafür.

Jetzt müssen Atti und ich und auch Hexe, die uns begleitet hat, uns erst einmal ein wenig erholen, wie wohl alle Mitglieder des Agilityteams Pfotenland, die das ganze Wochenende unermüdlich im Einsatz waren, um unsere Gäste und uns zufrieden zu stellen. Anstrengend ist es jedes Mal, aber es macht auch unglaublich viel Spaß und eines steht auf jeden Fall fest: auch im nächsten Jahr wird bei uns wieder ein Agility-Turnier stattfinden.

Schön war’s

Nachdem es die letzten Tage fast ununterbrochen geregnet  hat …

… hegte ich die arge Befürchtung, dass die Ausstellung in Adendorf eine reine Schlammschlacht werden würde und war schon fast soweit, trotz Meldung nicht zu fahren. Aber zum Glück waren wir da, der Herr Attila und ich. Dieses Mal war Herrchen mit von der Partie. Nein, nein, nicht den ganzen Tag, aber er hat uns hin gebracht und wieder abgeholt. Und in der Zwischenzeit hat er eine alte Freundin in Lübeck besucht, ist ja auch nicht mehr sehr weit weg von Adendorf. Wir, also der Herr Attila und ich, waren aber doch nicht so allein, 1. weil wir auch diesmal wieder viele Freunde und Bekannte wieder getroffen haben und 2. weil es über alle Klassen verteilt über 90 Meldungen gab. Das war ein ziemlich lautes Gewusel in der Reithalle, in die man auf Grund des unbeständigen Wetters die Ausstellung verlegt hatte. Die Richter, Herr Fintora und Frau Fintorova, hatten alle Hände voll zu tun, der Menge an gemeldeten Hunden Herr zu werden, aber sie haben Ihre Aufgabe super gemeistert und Dank auch der tollen Organisation aller Beteiligten und Helfer ging die Ausstellung flott voran. Ich hatte ja dieses Mal ein wenig Bedenken, wie es für Atti und mich laufen würde, nachdem er in Büren den Richter in Regenpellerine und Regenhut so furchteinflößend fand, dass er nicht ohne Protest die Zähne zeigen wollte. Aber heute war das gar kein Problem. Frau Finterova war sehr offen und freundlich und dementsprechend war auch Atti ganz unbefangen. Am Ende landeten wir mit einem V auf Platz 3. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Danach konnte ich den Rest der Ausstellung natürlich ganz entspannt genießen und mir, nachdem ich Atti mit reichlich Kauwerk versorgt hatte, endlich auch die Dalmi-Mädels im anderen Ring genauer anschauen. Für Speis und Trank war auch reichlich gesorgt, und so ging ein schöner Tag (ja, sogar das Wetter war dann noch schön) ganz entspannt zu Ende.

Ereignisreiches Wochenende Teil 2

Nachdem das Atti-Tier und ich den ersten Teil unserer Mission für dieses Wochenende erfolgreich abgeschlossen hatten und das Atti-Tier nach einem weiteren, langen Spaziergang und einer üppigen Abendmahlzeit seelig in seinem Körbchen im Hotelzimmer schlummerte, verlebte Frauchen einen geselligen Abend mit einigen supernetten Dalmatinerleuten, bevor es am Sonntag dann zum zweiten Teil unserer Mission ging, der Ausstellung. Das erste Mal war ich mit Attila in der Offenen Klasse am Start und malte mir für ihn, ehrlich gesagt, keine großen Chancen aus in einem Feld von 8 gestandenen Rüden. Dafür bin ich im Ausstellen einfach noch zu unerfahren. Doch Attila hat mir mal wieder gezeigt, was in ihm steckt und auch diese Aufgabe mit Elan gemeistert. Am Ende setzte ihn der Richter mit einem Vorzüglich auf den 3. Platz, ein toller Erfolg! Danach konnte uns auch das plötzlich einsetzende Unwetter nichts mehr anhaben und wir konnten in aller Ruhe dem Rest der Wettbewerbe folgen. Alles in allem war es ein toller Tag, an dem ich viele alte Bekannte getroffen und ein paar nette, neue hinzu gewonnen habe. Um 16.00 Uhr war dieser schöne Tag dann doch zu Ende und die Rückfahrt durch immer neue Regenfronten war noch einmal eine echte Herausforderung. Vollkommen geschafft, aber überglücklich war ich mit dem Atti-Tier um kurz vor 19.00 Uhr wieder zuhause, wo ich von meiner besseren Hälfte und der Wutz schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Ereignisreiches Wochenende Teil 1

Ein ereignisreiches und gleichzeitig erfolgreiches Wochenende haben das Atti-Tier und ich hinter uns. Am Samstag um 7.00 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht nach Schwegen, einem kleinen Flecken zwischen Bremen und Bremerhaven, wo der Herr Attila seine Zuchtzulassungsprüfung ablegen sollte. Da diese für 12.00 Uhr angesetzt war, wollte ich rechtzeitig los, um vorher noch im Hotel unser Sack und Pack abzuladen und genügend Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang nach der langen Autofahrt zu haben. Das hat auch gut geklappt, so dass wir schon um 11.00 Uhr am Ort des Geschehens waren und sogar noch mithelfen konnten, das Gelände für die Zuchtzulassungsprüfung und die Austellung am nächsten Tag vorzubereiten. Bei strahlendem Sonnenschein ging es kurz nach zwölf los. Erst wurden alle 6 angetretenen  Hunde nacheinander eingemessen, dann mussten sie sich einzeln dem kritischen Blick von Richter Burkhard Seibel stellen, der sie von allen Seiten begutachtete. Im Anschluss daran mussten sich alle Hunde gemeinsam noch dem sogenannten Test zur Wesensveranlagung unterziehen. Dort wurde geprüft, wie sie auf laute Geräusche, in diesem Fall eine Ratsche, und auf optische Reize, wie einen plötzlich vor ihrer Nase aufgespannten Regenschirm, reagieren. Außerdem wurde natürlich geprüft, wie sie sich im Umgang miteinander und mit den Menschen um sie herum verhalten. All dies hat das Atti-Tier wirklich mit Bravour gemeistert und um 15.30 stand dann endlich fest,

Attila vom Hause Ackermann ist uneingeschränkt und ohne Auflagen zur Zucht zugelassen

und darf ab jetzt Papa werden, wenn eine passende Hundedame es wünscht.

Ich bin so stolz auf meinen Jungen mit der Schokogumminase!

Selbstverständlich wird es kurzfristig eine Extraseite geben, wo man alles Wissenswerte über den Deckrüden Attila vom Hause Ackermann nachlesen kann.

Fortsetzung folgt….

„Stolz wie Oskar“

Das war ich gestern auf unser Atti-Tier.

Wir waren nämlich auf der Regionalzuchtzschau in Büren und Attila hat sich wirklich toll geschlagen. Insgesamt waren fast 80 Dalmatiner gemeldet, 8 davon in der Zwischenklasse, in der ich auch Attila gemeldet hatte. Trotz meiner Aufregung ( ich hätte locker Werbung für einen bekannten Leuchtmittelhersteller machen können) hat sich Attila sehr souverän präsentiert und am Ende mit einem V4 (vorzüglich, 4. Platz) abgeschlossen. Mensch, was war ich stolz auf meinen „großen Jungen“. Zur Belohnung, gab es dann erstmal etwas zu kauen, erst für Hund, dann für Frauchen. Den Rest des Tages konnten wir dann beide ganz entspannt mit Zusehen und netten Kontakten mit Zwei- und Vierbeinern verbringen. Es war einfach ein ganz toller, wenn auch sehr langer Tag an dem wir erst um 22.15 Uhr zuhause waren, schlag kaputt, aber überglücklich.

Fotos gibt es im Moment leider keine, aber wenn ein paar liebe Leute, die ich auf der Ausstellung getroffen habe, soweit sind, werden diese nachgereicht. Versprochen!

Die ersten Fotos sind da.

Ein bisschen Spass am Rande …

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